Die unsichtbare Arbeit von Frauen: 10 Schlüsselpunkte, um sie besser zu verstehen
Die hier präsentierten Zahlen stammen aus Umfragen unter heterosexuellen Familien, die aus einer Mutter und einem Vater bestehen. Daten zu gleichgeschlechtlichen Paaren und Alleinerziehenden sind bislang noch zu selten, um auf die gleiche Weise ausgewertet werden zu können.
Wenn wir über Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern sprechen, geht es oft um Themen wie Lohngleichheit oder Karriereentwicklung. Doch hinter diesen großen gesellschaftlichen Fragen verbirgt sich eine diskretere, alltäglichere Realität – und dennoch eine ebenso entscheidende: die der unsichtbaren Arbeit.
Die Arbeit, die beginnt, sobald der Arbeitstag offiziell beendet ist.
Die darin besteht, an Termine zu denken, Mahlzeiten vorzubereiten, Wäsche zu organisieren, zu trösten, vorauszuplanen, zu koordinieren …
Warum bestehen diese Unterschiede trotz gesellschaftlicher Fortschritte weiterhin?
Bei Tajinebanane erinnern wir immer wieder daran, dass Gleichberechtigung auch zu Hause beginnt – in der Organisation des Alltags. Unsichtbare Arbeit zu verstehen bedeutet, einer Realität Worte und Zahlen zu geben, die viele Menschen erleben, ohne sie unbedingt so zu benennen.
Um diese Frage etwas klarer zu beleuchten, haben wir 10 zentrale Zahlen zusammengestellt, die helfen, die Herausforderungen hinter dieser noch immer viel zu ungleichen Verteilung von Zeit besser zu verstehen.