Und dabei Dein Baby und seine Gefühle begleiten 💛
Das Ende der Stillzeit ist nicht nur ein Schritt in Bezug auf die Ernährung Deines Kindes – es ist auch ein emotionaler Moment. Die Brust ist schließlich auch eine Quelle von Trost, Wärme und Sicherheit. Es ist daher völlig normal, dass Dein Baby Widerstand zeigt, weint oder ein stärkeres Nähebedürfnis hat als sonst.
In solchen Momenten ist Zuhören entscheidend: Worte finden, beruhigen, präsent bleiben, Alternativen anbieten, ohne zu drängen – all das hilft, den Übergang sanfter zu gestalten (sowohl für Dich als auch für Dein Baby).
Da jedes Baby anders reagiert und manche mehr Zeit brauchen als andere, sei gewiss: alles, was passiert, ist vollkommen normal. Manchmal kann das Abstillen trotz aller Vorbereitung schwieriger sein, als man gedacht hätte. Das Baby wirkt noch nicht bereit, Du zweifelst, Du änderst Deine Meinung … Auch hier gilt: Keine Panik, kein Selbstvorwurf. Es ist immer möglich, langsamer vorzugehen, eine Pause einzulegen oder sogar einen Schritt zurückzugehen, wenn es nötig ist.
Stillen und Abstillen verlaufen nicht geradlinig. Es sind Anpassungsgeschichten, die sich unterwegs entwickeln – Du bist nicht festgelegt auf einen bestimmten Weg.